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Bericht des ÖGTH Workshops

Handicap-Tauchen in der Rehabilitation

Universitätsklinik Innsbruck, 21.-23.02.2014

 

Vom 21.2. -22.02.2014 fand an der Innsbrucker Uniklinik ein hochkarätiger ÖGTH Workshop über Handicap Tauchen statt. Neben informativen Fachvorträgen von namhaften Referenten wurde als Ziel eine gemeinsame Plattform Handicap-Tauchen der ÖGTH vorgestellt und konkretisiert.

Das Programm

Um 16 Uhr erfolgte eine herzliche Begrüßung durch die Veranstalter Prof. Dr. Michael Joannidis, OA Dr. Frank Hartig und Fr. Dr. Roswitha Prohaska. Es waren nicht nur Handicapinstruktoren, Therapeuten und Ärzte anwesend, sondern auch einige Handicaptaucher selber, die im Verlauf der Vorträge immer wieder aus ihrer persönlichen Perspektive berichten konnten.

1. Vortrag: Einführung und tauchmedizinische Besonderheiten

Fr. Dr. Roswitha Prohaska (Präsidentin der ÖGTH) gab einen fundierten und übersichtlichen Einblick in die tauchmedizinischen Besonderheiten beim Handicaptauchen. In Anlehnung an die jeweiligen Fachkapitel der Checkliste Tauchtauglichkeit konnten wichtige Indikationen und Kontraindikationen erarbeitet werden. Aber auch tauchtechnische Besonderheiten und beachtenswerte Tipps- und Tricks, die Fr.Dr.Prohaska aus ihren halbjährlichen Handicapkursen im Oman erarbeitete konnten dem Publikum vermittelt werden.

2. Vortrag: Spastik und Tauchen

OA Dr. Helmut Nowak erklärte den Teilnehmern die Bedeutung der Spastik bei vielen Tauchern mit Einschränkungen. Beginnend mit einer Aufarbeitung der bestehenden Pilotstudien und Untersuchungen sowie auch der Erläuterung eigener Arbeiten auf diesem Fachgebiet, gelang es Dr.Nowak sehr gut, denn erstaunlichen Einfluss des Handicaptauchens auf die Spastik zu betonen, aber auch auf die nur dürftige Datenlage, die vielfach wegen methodischer Schwächen nicht gänzlich verwertet werden kann, hinzuweisen. Auf diesem Gebiet werden sicherlich weitere Untersuchungen durchgeführt werden, wie einige Pilotprojekte im Bereich der AUVA und anderer Studiengruppen belegen.

3. Vortrag: Update Blasenentleerung bei Paraparesen

Dr. Florian Schillfahrt von der Innsbrucker Uniklinik für Urologie referierte über die verschiedensten Blasenentleerungsstörungen, die besonders bei vielen Querschnittgelähmten Tauchern eine sehr wichtige Rolle spielen und nicht nur vom Tauchmediziner, sondern auch vom Handicap Instruktor in ihren Grundzügen bekannt sein sollten. Über die Effektivität von neuen Substanzen und Interventionsmethoden wurden die Teilnehmer sehr kompetent aus erster Hand aufgeklärt und einige Fallbeispiele wurden herangezogen.

4. Vortrag: Zwischenfälle beim Handicaptauchen

Frank Hartig von der Innsbrucker Uniklinik erzählte angesichts der fortgeschrittenen Zeit kurz aber prägnant von erlebten und berichteten medizinischen Zwischenfällen beim Handicaptauchen und über ihre Prävention bzw. Therapie. Wirklich schwere Zwischenfälle sind Gott Sei Dank sehr selten und durch einfache Checklisten und das Beachten von wichtigen Regeln können häufige Zwischenfälle wie Überhitzung, Unterkühlung, Verletzungen etc. einfach gehandhabt werden.

 

5. Vortrag (Samstag):
Handicaptauchen am Rehazentrum Weißer Hof der AUVA

Fr. Dipl. PT Edith Zauner-Seidl berichtete als Expertin für Querschnittgelähmte Rehapatienten über ihre eindrucksvollen Projekte, wo Rehapatienten im Therapiebecken in das Handicaptauchen eingeführt werden und das Element Wasser auch als echte wirksame Therapie benutzen. Veränderungen von Seiten der Spastik und Motorik sowie der Beweglichkeit durch eine Tauchsitzung unter professioneller Anleitung wurden u.a. mit tollen Therapiefilmen präsentiert. Über die Häufigkeiten und konkreten Therapieübungen ist noch nichts bekannt, weswegen eine Pilotstudie von dieser Arbeitsgruppe bereits initiiert wurde.

6. Vortrag: Handicaptauchen im Tauchverein

von Fr. Dipl. PT Gudrun Friedrich und Gerard Oijnhausen (Präsident von IAHD). Wie man mit Handicaptauchern nach ihrer Rehabilitation Tauchen als Freizeitaktivität und gesellschaftliches Event organisiert wurde eindrucksvoll von beiden Referenten präsentiert. Mit viel Herzblut und Engagement kann man tolle Vereinsstrukturen vom halbtägigen Tauchevent bis hin zur mehrtägigen Tauchreise organisieren.

7. Vortrag: Tauchtechnische Besonderheiten

Was muss ein Handicap Instruktor können. Neben einer tauchtechnischen Kompetenz müssen auch handicapspezifische Besonderheiten, die beim Tauchen relevant sein können beachtet werden. Leider gibt es derzeit im Tauchsport generell keine funktionierende Qualitätssicherung und demnach tummeln sich auch im Handicaptauchen einige schwarze Schafe herum. Frank Hartig gab einen Überblick über die Voraussetzungen und Kompetenzen der Handicapinstruktoren, die von den verschiedensten Tauchverbänden ausgebildet werden.

 

In der abschließenden Diskussion über Visionen 2014 im Bereich Handicaptauchen wurden von den Veranstaltern interaktiv alle möglich konkreten Vorschläge gesammelt und eine Art Arbeitsliste für die nächsten Monate aufgestellt.

 

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass solch ein Event mindestens einmal jährlich stattfinden sollte und dass dieser Workshop neben den exzellenten Vorträgen auch wirklich konkrete Arbeitsaufgaben bewirkte, um das Handicaptauchen zu verbessern und zu fördern.

 

KURSPREIS:
Nach Aufwand und Absprache

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Tauchen
OHNE LIZENZ :

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Wer das Tauchen einfach mal ausprobieren möchte, kann in einem unserer ganz sicheren und flachen Übungstauchgebiete Hand in Hand mit einem unserer Tauchlehrer die Unterwasserwelt in unseren Seen rund um Berlin erkunden.

Wer Tauchen verschenken möchte, liegt mit diesem Programm genau richtig. Gerne stellen wir auf Nachfrage auch Geschenkgutscheine aus.

Dieses Abenteuer wartet auf alle wasserbegeisterten - vereinbare jetzt dein Persönliches Tauchabenteuer.

Dies ist KEIN KURS und es ist auch KEINE LIZENZ NÖTIG.

Voraussetzungen :

  • Mindestalter 10 Jahre
  • Tauchsportärztliches Attest oder Erklärung über den med. Zustand vor Ort
  • Bei Minderjährigen Einverständniserklärung der Eltern

 

 

Programminhalt :

Zunächst kleiden wir Dich komplett ein. Du bekommst einen Tauchanzug und ein Jacket angepasst (kleine Modeshow), außerdem gibt es Maske, Schnorchel, Flossen und einen Atemregler selbstverständlich dazu um Deine Ausrüstung zu komplettieren. Eine Tauchflasche und Blei darf natürlich auch nicht fehlen. Nach einer kurzen aber detaillierten Einweisung in die Grundlagen der Tauchtheorie gehen wir zunächst im flachen Wasser auf Grund. Nach ein paar kleinen Übungen hast Du bereits Erfahrungen im Umgang mit dem Tauchgerät und wir können mit Dir lostauchen und die Unterwasserwelt erkunden.

Bei Deinem Erkundungstauchgang bist Du IMMER IN DIREKTEM KONTAKT zu Deinem Tauchlehrer und da dieser nur zwei Hände hat, können maximal zwei Personen mit einem Tauchlehrer tauchen. Falls Du mit mehreren Freunden oder Familienangehörigen kommen möchtest, werdet Ihr in mehrere Zweiergruppen aufgeteilt. 

Sichtkontakt zu Flusskrebsen, Flussbarschen, Hechen, Rotfedern, Karpfen, manchmal auch Schleie und ab und an ein Aal ist nicht nur zufällig, sondern auch beabsichtigt.

Deine Tauchtiefe wird dabei maximal 12 m betragen und Deine Tauchzeit hängt einzig und allein von Dir ab (je schneller Du atmest umso kürzer wird der Tauchgang!). In der Regel liegt die Tauchzeit bei 30 bis 40 Minuten.

Der ganze Spaß dauert einen halben Tag, aber die Erlebnisse werden Dich noch viel länger beschäftigen und wer weiß, vielleicht hast Du ja danach Lust auf einen richtigen Tauchschein bekommen.

Unser Angebot :

Wer sich nach dem PADI Discover Scuba Diving direkt zum Kurs anmeldet bekommt 40,00 € auf den Kurs angerechnet.

Also, wann soll's los gehen ?

Termine :
Nach Absprache

KURSPREIS:
Siehe Preisliste

 

Quereinstieg in einen PADI Open Water Diver Tauchkurs

Wenn Du beim PADI Discover Scuba Diving Spaß hattest und nun doch noch an einem Tauchkurs teilnehmen möchtest, kannst Du gleich in den nächsten PADI Open Water Diver Kurs einsteigen und wir rechnen Dir 40,00 € vom DSD auf den Kurspreis an!

 

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Voraussetzungen

 

Kursinhalt

Der PADI SCUBA DIVER ist ein Einsteigerkurs der mit einer internationalen Tauchlizenz abschließt. Im Prinzip enthält der PADI SCUBA DIVER Kurs etwa die Hälfte der PADI Open Water Ausbildung. Der Kurs ist gedacht für Urlauber die nicht genug Zeit für das komplette OWD Programm haben. Man kann den PADI SCUBA DIVER später auf jeder PADI Basis zum PADI OPEN WATER DIVER aufstocken (OWD Upgrade-Kurs).

Wer selbständig mit jedem anderen Taucher tauchen gehen möchte, braucht auf jeden Fall den Open Water Diver.

Der PADI SCUBA DIVER berechtigt weltweit zum Tauchen unter professioneller Betreuung, also in geführten Tauchgängen auf Tauchbasen bis 18m. Beim JUNIOR SCUBA DIVER gilt ein auf 12m begrenztes Tiefenlimit.

Der Kurs enthält:

  • PADI Open Water Diver Manual
  • Logbuch
  • die notwendige Leihausrüstung
  • Tauchunfallversicherung während des Kurses

Dauer des Kurses

Mindestens 2 aufeinander folgende Tage. Sollten Kandidaten Probleme haben, kann der Kurs auch länger dauern.

Kursplan

Tag 1: 09h-13h Theorie, 14h-17h Poolübungen
Tag 2: 09h-15h Tauchgang 1+2

KURSPREIS:
Siehe Preisliste


 

Option: ONLINE Kurs

Ab sofort hast Du auch die Option den theoretischen Unterricht vorab zu Hause ONLINE zu absolvieren. Dann kannst Du bei uns sofort ins Wasser und mußt Dich inicht mehr mit den Büchern beschäftigen.
Wenn Dir diese Option zusagt, setze Dich einfach per Mail oder Telefon mit uns in Verbindung. Für die vollständige Bearbeitung des gesamten theoretischen Teils hast Du 12 Monate Zeit. Die Theorie muss jedoch komplett abgeschlossen sein, bevor Du zur Praxis bei uns vorbei schaust.
Bei Fragen stehen unsere Tauchlehrer natürlich auch immer per E-Mail bereit.
Viel Erfolg! 

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Wer zu den Noch-Nicht-Tauchern zählt, kann gleich mit einem Open Water Diver Kurs beginnen, an einem Discover Scuba Diving teilnehmen oder zunächst unser SCHNUPPERTAUCHEN im Pool oder Freiwasser ausprobieren möchte.


In jedem Fall bring bitte Badezeug und gute Laune mit!
den Rest der Ausrüstung erhaltet Ihr selbstverständlich von uns.


Mindestalter

10 Jahre, Minderjährige nur in Begleitung Ihrer Eltern

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Chancen, Erfahrungen und Eindrücke

Behindert und dann auch noch tauchen!? Geht denn das überhaupt?
Diese Fragen, die immer wieder kritisch und misstrauisch gestellt werden, sind mit einem eindeutigen "JA" zu beantworten!

Tauchen mit Handicap — unmöglich? Nein, ganz und gar nicht! Wer kennt es nicht, Tauchen befreit die Seele und reißt förmlich den am Tag angesammelten Stress komplett ab.

Doch für viele Menschen mit Handicap ist Tauchen eine Therapie —  oft die ersten Schritte nach einem Unfall — eben frisch aus dem Krankenbett. Besonders für Menschen mit einem Querschnitt ist Tauchen die ideale Therapie: “Und auf einmal ist man aus dem Rollstuhl entfesselt worden”. Es ist für jeden Gehandicapten das schönste Gefühl, endlich wieder von allen Lasten befreit zu sein und die Schwerelosigkeit zu genießen und genau deshalb ein JA zum Behindertentauchen!

Gerade für behinderte Menschen hat Tauchen immense Vorteile - es hilft der Entwicklung und Aufrechterhaltung:

  • Aufrechterhaltung und Entwicklung der einzelnen Bewegungsfunktionen
  • Stärkung des Muskelgewebes
  • Verbesserung der Koordination
  • Verbesserung der Atmung
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Steigerung eigener Fähigkeiten
  • Förderung sozialer Kontakte 

So erleben beispielsweise Rollstuhlfahrende beim Tauchen sprichwörtlich eine echte, ungeahnte Bewegungsfreiheit in einer neuen Dimension! Für viele erwies sich Tauchen ebenso als unschätzbare Therapie bei der Wiedereingliederung in einem Ausmaß, das mit herkömmlichen Bewegungstherapien kaum zu erreichen ist - dies wird auch eindrucksvoll in einer Pilotstudie "Tauchen mit Querschnittsgelähmten" der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie belegt.

Die dort gemachten Erfahrungen und Schilderungen der Betroffenen können wir aus eigenem Erleben und Gesprächen mit anderen behinderten Tauchern nur bestätigen.

Zusammenfassend kann also festgestellt werden:

Tauchen ist für behinderte Menschen der Integrationssport schlechthin!

Wir möchten behinderte Menschen dazu ermutigen und motivieren, das wunderbare (Körper-)Gefühl des gewichtslosen Dahinschwebens in einer faszinierenden Unterwasserwelt für sich zu entdecken und lieb zu gewinnen!

Steigt mit uns ab in das Reich der Tiefe!

Behindertentauchen ist das Sporttauchen behinderter Menschen, die trotz Behinderung Tauchen lernen und weltweit anerkannte Qualifikationen erwerben können.

Die Ausbildungsanforderungen sind gegenüber den Nichtbehinderten keineswegs verringert, sondern eher erhöht. Der Grund liegt darin, dass trotz möglicherweise eingeschränkter Fähigkeiten des Tauchschülers der gleiche Sicherheitsstandard wie bei einem nichtbehinderten Gerätetaucher einzuhalten ist. Der betroffene Schüler muss also zum Teil andere, schwierigere Techniken erlernen, um sicher tauchen zu können. Jede Ausbildung eines behinderten Sporttauchers wird dadurch individuell.

Teil des Sicherheitskonzeptes ist die korrekte Einstufung des behinderten Sporttauchers. Es gibt Taucher, die im Notfall sich selbst und dem Tauchpartner helfen können, solche, die nur sich selbst helfen können und solche, die sich im Notfall nicht selbst helfen können. Davon hängt insbesondere die erforderliche Zahl und Qualifikation der Tauchbegleiter ab. Tauchbegleiter für Behinderte sollten idealerweise erfahrene Sporttaucher mit einer entsprechenden Zusatzausbildung sein, in der die künftigen Begleiter auf die Besonderheiten des Tauchens mit Behinderten vorbereitet werden.

Inklusion

Inklusion heißt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.

 

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